Gastgeber*innen während der Förderung
| Prof. Dr. Wolfgang Hollik | Max-Planck-Institut für Physik (Werner-Heisenberg-Institut), München |
|---|
| Beginn der ersten Förderung | 01.12.2010 |
|---|
Projektbeschreibung der*des Nominierenden
| Die Physik der Elementarteilchen untersucht die fundamentalen Bausteine der Materie und die zwischen ihnen wirkenden Kräfte. Die nötigen Experimente finden an großen Teilchenbeschleunigern statt, wie dem größten seiner Art, dem Large Hadron Collider (LHC) am CERN bei Genf. Dort erwartet man in den kommenden Jahren Antworten auf Fragen wie die nach dem Ursprung der Teilchenmassen. Nach dem Standardmodell, der derzeitig anerkannten Theorie der fundamentalen Wechselwirkungen, sollte das für die Masse verantwortliche Higgs-Teilchen am LHC entdeckt werden können. Dazu müssen genaue theoretische Vorhersagen zur Überprüfung im Experiment gemacht werden, die umfangreiche Berechnungen mit ausgefeilten mathematischen Methoden erfordern, wie sie von Pierpaolo Mastrolia mit entwickelt wurden. In seinem Projekt wird er die mathematischen Methoden weiterentwickeln und zur Berechnung von Prozessen einsetzen, die für die Entdeckung des Higgs-Teilchen relevant sind. |